Quelle:  Jahresbericht des Vorsitzenden Herbert Bruckmann
 
Der von allen mit Spannung erwartete Jahreswechsel 1999/2000 verlief völlig normal. Die angekündigten Katastrophen, wie Computer-Crash's und Weltuntergang blieben aus und unsere Schützenbruderschaft bestand auch noch. Wir Hubertus-Schützen hatten uns für das Jahr 2000 allerdings einiges vorgenommen, nicht nur wegen des Jahrtausendwechsels, sondern weil mit diesem Jahr unsere Bruderschaft auf ein 130-jähriges Bestehen zurückblicken konnte.

Gleich zu Beginn des Jahres stand ein freudiges Ereignis an. Am 7. Januar stattete der Vorstand mit einer Abordnung, in Uniform und mit Fahne, dem Ehrenkassierer Heinz Rumsmüller im CBT Wohnhaus in Erkrath einen Besuch ab. In einem feierlichen Rahmen wurde er für seine 50-jährige Mitgliedschaft geehrt und ausgezeichnet. Besonders dankend möchten wir an dieser Stelle nochmal seine langjährige Tätigkeit als 1. Kassierer in unserer Bruderschaft erwähnen. 30 Jahre, von 1954 -1984, war er verantwortlich für die Finanzen des Vereins und es wurde ihm stets eine sehr korrekte Kassenführung bescheinigt.

 
Ehrung für 50-jährige Mitgliedschaft: Glückwünsche für Heinz Rumsmüller gab es vom Vorstand und den Schützenfreunden im CBT Wohnhaus
 
In den ersten Wochen des neuen Jahrtausend ereilte uns leider auch eine traurige Nachricht. Am 18. Januar war unser Ehrenmitglied Willi Sander verstorben. Als Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins hatte sich Willi Sander immer in besonderer Weise für das Vereinsleben in Unterbach eingesetzt. Unter sehr großer Anteilnahme, nicht nur durch die Schützenbrüder sondern aller Unterbacher Vereine, der Kommunalpolitiker und der Bevölkerung wurde er am 24. des Monats beigesetzt.
 
Unser Wagen im Karnevalsumzug: Zum Jahrtausendwechsel die Darstellung als "Millenium-Reise" mittels einer Zeitmaschine
 
Mit dem Jahre 2000 konnte der Karnevalsausschuß Unterbach ebenfalls ein Jubiläum feiern, er konnte auf 4x11 Jahre zurückblicken. Wir Schützen durften uns mitfreuen, denn die Karnevalisten hatten für diese Jubiläumssession, mit Michael Ozminski, einen Prinzen gewählt, der auch Mitglied unserer Schützenbruderschaft ist. Eine Selbstverständlichkeit war es daher für uns, mal mit größeren oder kleineren Abordnungen, an den Veranstaltungen des Karnevalsausschuß teilzunehmen und natürlich galt es gerade jetzt, im Karnevalsumzug mitzuwirken.

Mit großem Eifer ging man wieder ans Werk. In vielen Arbeitsstunden bauten die Kameraden Herbert Bruckmann, Jürgen Huhn, Peter Saal, Thomas Schmidt, Lars Schweden und Paul Böndgen beim Bauer Hanten in Erkrath einen mottogerechten Wagen. Auf Grund des Jahrtausendwechsels wurde eine Millenium-Reise mittels einer Zeitmaschine dargestellt. Die mitwirkenden Personen verkörperten in ihren Kostümen die jeweiligen Epochen Altertum, Mittelalter und Neuzeit. Die Jungschützen hatten sich als Fußgruppe beteiligt und, in die Zukunft schauend, als Außerirdische verkleidet. Weitere Schützenbrüder mit ihren Damen waren als Indianergruppe dabei.

Kaum war die Zeit des Winterbrauchtums, die sogenannte fünfte Jahreszeit vorüber, ging der Blick schon in Richtung Sommerbrauchtum und wir Hubertus-Schützen standen in den Startlöchern. Am 8. April nahm unser König mit Gefolge am Ball der Könige der IGDS in der Rheinterrasse teil. Der Auftakt für die Schießsaison auf dem Hochstand war wieder das traditionelle Ostereierschießen am Ostermontag.

In diesem Jahr kam auch der geplante Familienausflug zu stande. Wir hatten uns für eine Bus-Tagesfahrt zur Loreley entschieden. Schon früh am Morgen des 29. April ging die Fahrt, ab Unterbach, los. Erster Halt war Linz a.Rh., hier konnte noch ein Frühstück eingenommen werden. Danach ging es weiter nach Koblenz zum Deutschen Eck, mit Besichtigung der Festung Ehrenbreitstein. Auf dem Weg zur Loreley wurde in Kamp-Bornhofen, einem alten Wallfahrtsort, beim "Singenden Wirt"das Mittagessen eingenommen und am Nachmittag gab es hier noch Kaffee und Kuchen. Nach einer weiteren Station in Koblenz, verbunden mit einem Stadtbummel, wurde gegen Abend die Heimreise angetreten. Wenn auch das Wetter nicht so ganz mitspielte, war es dennoch für alle ein erlebnisreicher Tag.

Mit dem Monat Mai begann für die aktiven Schützenkameraden die Zeit der Ausmärsche zu den Schützenfesten der befreundeten Vereine. Bis zum Ende der Saison im September kamen dafür so einige Wochenenden in Betracht. Insgesamt besuchten wir 12 befreundete Vereine. Die Schützenwiese wurde auch neben dem Schützenfest wieder erfolgreich genutzt. Am 27./28. Mai hielten dort die Traktorfreunde um Alfred Niek das, mittlerweile über die Grenzen hinaus bekannte, Traktorentreffen ab. Viele Oldtimer aus nah und fern konnten bestaunt werden. Zu einem gemütlichen Grillnachmittag, verbunden mit einem internen Preisschießen, traf sich die Schützenfamilie am 1. Juni, Christi Himmelfahrt (Vatertag), auf der Schießanlage Am Zault.

Neben den Aktivitäten im Schützenwesen werden von unserer Bruderschaft auch immer wieder gerne die Aufgaben zur Pflege des Unterbacher Vereinslebens wahrgenommen. So wirkten wir mit beim Heimatfest des Bürger- u. Heimatvereins am 17. Juni im Park von Haus Unterbach. Zur Eröffnung marschierten wir in Uniform ein. Anschließend führten die Schützenkameraden Thomas Bruckmann, Lars Schweden und Torsten Delfs ein Fahnenschwenken vor. Unter einem von uns aufgestellten Zelt gaben die Schützenfrauen Kaffee und Kuchen aus und am späten Nachmittag spielte noch das Tambourcorps St. Hubertus auf.

 
Heimatfest im Park von Haus Unterbach: Unter einem Zelt boten die Schützenfrauen Kaffee und Kuchen an
 
Bei der Fronleichnamsprozession am 22. Juni übernahmen die Schützen wieder das Tragen des Baldachin und die Begleitung des Allerheiligsten. Auf dem Weg von Unterfeldhaus nach Unterbach konnte die Prozession an dem von uns aufgebauten Altar auf der Schützenwiese wieder Station machen. Für den 16. Juli hatten wir die befreundeten Schützenvereine zu einem Ehrenpreisschießen eingeladen. Bei diesem Schießen machte sich allerdings der Heimvorteil sehr stark bemerkbar. Die ersten vier Plätze gingen an Schützen aus den eigenen Reihen. In der Presse war daraufhin zu lesen: Hubertus-Schützen ließen den Gästen keine Chance.
 
Ehrenpreisschießen für die befreundeten Vereine: vier Wochen vor dem Schützenfest. Zielsicher legten die Schützen an
 
Die herausragenden Ereignisse des Jahres waren natürlich das Schützenfest und das Titularfest. Das Schützenfest fand vom 11. bis 14. August statt. Bereits einige Tage vorher hatte man die Straßen des Zugweges in Unterbach und den Millrather Weg in Unterfeldhaus festlich mit Fahnen und Wimpelketten geschmückt. An allen Festtagen herrschten hochsommerliche Temperaturen.

Nach der langanhaltenden Regenperiode vorher, war man darüber sogar sehr glücklich. Als Startsignal für das Schützenfest wurden am Freitag, den 11. August um 19:00 Uhr unter musikalischer Begleitung des Tambourcorps St. Hubertus am Neuenhausplatz in Unterfeldhaus die Flaggen gehisst. Anschließend zogen wir zum Festplatz zur Eröffnung der Discoveranstaltung, die von den Discjockeys Alker & Selza im Festzelt präsentiert wurde. Nach altem Brauch traten die Schützenbrüder am Samstag, den 12. August nachmittags voll uniformiert auf dem Festplatz an um den König und den Prinzen von der Wohnung abzuholen. Sehr pünktlich, bereits um 16:45 Uhr wurde abmarschiert, denn man hatte noch einen weiten Weg vor sich. Waren der König Ingo Müller und der Prinz Christian Thienert doch im tiefen Unterfeldhaus (Am Maiblümchen) abzuholen. Durch diesen Aufmarsch bekam die Unterfeldhauser Bevölkerung mal etwas mehr als sonst vom Schützenfest mit.

 
Abholen des Königs: Nach dem langen Marsch ins tiefe Unterfeldhaus (Friedr.-Hebbel-Str.) gab es beim König erst einmal eine Stärkung.
 
Nach der Gefallenenehrung mit Kranzniederlegung am Denkmal zogen wir mit Tambourcorps und Blaskapelle zum Haus Unterbach. Wie schon zu Beginn erwähnt, hatten wir uns, wegen des 130-jährigen Bestehens unserer Bruderschaft, etwas Besonderes vorgenommen. Der traditionelle Gottesdienst zum Auftakt des Schützenfestes wurde diesmal hier im Park als ökumenischer Feldgottesdienst abgehalten. Vor der malerischen Kulisse von Haus Unterbach, an einem Altar aus Strohballen, hielten unser Präses Msgr. Dechant Karl Klemens Kunst und sein ev. Amtsbruder Karl-Ulrich Büscher diesen Gottesdienst ab, der bei allen Beteiligten und Besuchern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hatte.
 
Der traditionelle Gottesdienst zum Schützenfest wurde als Ökumenischer Feldgottesdienst im Park von Haus Unterbach abgehalten.
 
Der Große Schützenball mit Showprogramm am Abend hielt was man sich im Vorfeld erhofft hatte. Im gut besuchten Festzelt sorgte die Folklore-Gruppe Iberico zunächst für spanisches Flair, anschließend begeisterte die Sängerin Jasmin Marin das Publikum und verbreitete fröhliche Stimmung. Bei der Mitternachtsshow der happy fanfares s/w Düsseldorf gingen die Besucher dann auf die Stühle. Zu den Klängen der Band Soundtrack wurde noch bis in die Morgenstunden getanzt und gefeiert.

Viel Zeit zum Ausruhen blieb nicht, denn bereits für 6:30 Uhr stand am Sonntag das Wecken mit dem Tambourcorps auf dem Programm. Diese Aufgabe teilten sich die Schützenkameraden Jürgen Huhn, Thomas Schmidt, Lars Schweden, Gerhard Fuhrmann und Georg Vomberg in Unterbach und Stephan Bungard, Achim Adenäuer und Dieter Schumacher in Unterfeldhaus.

 
Königsfrühstück: Nach Abschluß des Weckens am Sonntagmorgen zum Königsfühstück im Festzelt eingetroffen, die "Weckmänner".
 
Gegen 10:30 Uhr traf sich die ganze Schützenfamile im Festzelt, der König hatte hier zu einem rustikalen Frühstück eingeladen. Der vor zwei Jahren ins Leben gerufene Empfang der Ehrengäste, vor dem Festzug, erfreute sich großer Beliebtheit. Die Zahl der Gäste hatte sich wesentlich erhöht. Eine große Ehre war es für uns, den Oberbürgermeister von Düsseldorf Joachim Erwin und den Bürgermeister von Erkrath Arno Werner begrüßen zu können. Beide nahmen auch am Festzug teil und fuhren gemeinsam in einer Kutsche. Unter den Klängen von 3 Tambourcorps, 3 Blaskapellen, 1 Fanfarencorps und der Mitwirkung vieler auswärtiger Schützenvereine sowie aller Unterbacher Vereine zog ein großer und langer Festzug durch die geschmückten Straßen Unterbachs. Als Sondereinlage vor der Abnahme der Parade führten vier Schützenkameraden aus den eigenen Reihen ein Fahnenschwenken vor.
 
Schützenumzug: Erstmalig wurde der Schützenzug durch eine Polizei-Eskorte zu Pferde angeführt.
 
Nach dem Festzug fand auf der Schießanlage für die Unterbacher Vereine ein Pokal- und Ehrenvogelschießen statt. Die Schützenjugend ermittelte in einem Mannschaftsschießen einen Sieger für den Herbert Bürger-Gedächtnispokal. Sieger wurde die Mannschaft vom Tambourcorps St. Hubertus.

Am Montagvormittag trafen sich die Schützenbrüder in leichter Uniform auf der Schießanlage zum Ausschießen des Joachim Zech-Wanderpokals und zum Auslosen und Ausschießen des Bürgervogels. Den Jochim Zech-Pokal errang, wie im Vorjahr, Thomas Bruckmann. Der Hauptpreis des Bürgervogelschießens ging an Robert Schneider (Hausmeister vom Neuenhausplatz). Ab16:00 Uhr wurde es spannend, zahlreich und in voller Uniform waren die Schützenbrüder zum Königs- und Prinzenvogelschießen angetreten. Bereits um 18:30 Uhr war der neue Jungschützenprinz ermittelt, Christian Borkowski hatte unter großem Jubel das letzte Stück des Vogels von der Stange geholt. Eine halbe Stunde später war dann auch der Königsvogel reif. Hier hatte sich, vor der mittlerweile angewachsenen Zuschauerkulisse, ein harter Zweikampf zwischen Gerhard Fuhrmann und Stephan Bungard entwickelt. Stück für Stück wurde der Vogel zerlegt, bis gegen 19:10 Uhr Stephan Bungard der erlösende Schuß gelang. Auf den Schultern der Schützenkameraden konnte er den Jubel und die ersten Glückwünsche entgegennehmen.

 
Königsvogelschießen: Sammlung und letzte Konzentration des neuen Königs Stephan Bungard vor dem entscheidenden Schuß.
 
Pünktlich um 20:00 Uhr wurden die neuen Majestäten zum Krönungsball ins vollbesetzte Festzelt eingeführt. In solch einem feierlichen Rahmen werden dann auch gerne Auszeichnungen vorgenommen. Unter großem Beifall wurde der Schützenbruder Peter Saal an diesem Abend für seine 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Gegen 22:00 Uhr nahm dann unser Präses Msgr. Dechant Karl Klemens Kunst den Wechsel der Insignien vor. Stephan Bungard und seine langjährige Lebensgefährtin Claudia Erlenkämper wurden zum neuen Königspaar und Christian Borkowski und Nicole Budweg zum neuen Prinzenpaar gekrönt. Der anschließend vom Tambourcorps St Hubertus und von der Blaskapelle Gängel sehr feierlich vorgetragene Zapfenstreich, setzte einen glänzenden Schlußpunkt unter dieses Schützenfest.

Der Dienstag danach war wieder traditioneller Familientag. In gemütlicher Runde war man auf der Schießanlage beisammen um Preise und Pokale auszuschießen und der übliche Blotschenkönig wurde ermittelt. Siegreichster Schütze war an diesem Tag der neue Jungschützenprinz Christian Borkowski. Er errang den 1. Preis und wurde neuer Blotschen-könig.

Schon bald nach dem Schützenfest konnte unser Köngspaar nochmals viele Glückwünsche entgegennehmen. Am 8. September gingen sie zum Standesamt und am 9. September traten sie vor den Traualtar und wurden ein Ehepaar. Sie konnten im wahrsten Sinne des Wortes eine königliche Hochzeit feiern.

 
Hochzeit des Königspaares: Einen Weg bahnen, durch das Sparlier der Schützen, mußte sich das Brautpaar nach der kirchlichen Trauung.
 
Zum Fest der Kreuzerhöhung im Heiligen Jahr 2000 errichtete die Seb. Bruderschaft Erkrath ein 12 m hohes Holzkreuz am Eickener Busch in der Nähe der Autobahnbrücke. Mit einem feierlichen Pontifikalamt in St. Johannes der Täufer wurde am 14. September die Weihung und Segnung des Kreuzes durch Joachim Kardinal Meißner vorgenommen. Aus langjähriger Verbundenheit zur Seb. Bruderschaft Erkrath und zur Unterstreichung unseres gemeinsamen christlichen Glaubens nahmen wir mit einer großen Abordnung an dieser Feierlichkeit teil. Wir ließen es uns auch nicht nehmen, diese Aktion mit einer ansehnlichen Spende zu unterstützen.

Eine besondere Auszeichnung wurde unserem Ehrenmitglied Heinz Kluth zu teil. Auf der Veranstaltung am 28. Oktober im Boston Club in Eller, bei der er unsere vollste Unterstützung hatte, bekam er den Ritter-Gumbert-Orden verliehen. Diese Auszeichnung wird an Personen verliehen, die sich um das Brauchtum im Stadtbezirk 8 verdient gemacht haben.

Das Titularfest wurde am 4. November abgehalten. Mit diesem Datum lagen wir sehr dicht am Hubertustag (3. November). Das Fest begann um 18:30 Uhr mit einer Hubertusmesse in St Mariä Himmelfahrt. Die vorgenommene herbstliche Dekoration in der Kirche und die Mitgestaltung durch die Niederberger Jagdhornbläser gaben der Messe eine hubertusmäßige Ausstrahlung. Der anschließende Festball in der Mehrzweckhalle der Wichernschule wußte ebenso zu gefallen. Die mit Fahnen festlich geschmückte Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt. Den weit über 300 geladenen Gästen wurde neben Ehrungen und der Tombala eine stimmungsvolle Unterhaltung geboten. Der aus Funk und Fernsehen bekannte Trompeter Bruce Kapusta begeisterte mit seiner Show. Aber noch mehr ließ die Düssseldorfer Kultband "De Halve Hahn" das Stimmungsbarometer ansteigen.

Im Rahmen der Ehrungen erhielten an diesem Abend einige Schützenkameraden eine besondere Auszeichnung. Herbert Löffelsender und Georg Vomberg bekamen das Silberne Verdienstkreuz verliehen. Thomas Schmidt erhielt aus der Hand des Bezirksbundesmeisters Herbert Merkel den Hohen Bruderschaftsorden. Günter Krieger und Zarko Tesic wurden mit dem Hubertusabzeichen in Bronze bedacht.

 
Titularfest: Thomas Schmidt bekam vom Bezirksbundesmeister Herbert Merkel den Hohen Bruderschaftsorden verliehen.
Titularfest: Blumen für Anni Frenster, die als älteste Teilnehmerin, mit 93 Jahren, beglückwünscht wurde.
 
An der jährlichen Gedenkfeier zum Volkstrauertag, am 19. November am Denkmal, nahm unsere Bruderschaft wieder mit einer großen Anzahl uniformierter Schützenbrüder teil. Zum 1. Advent ließ unsere Bruderschaft eine alte Tradition in Unterbach wieder aufleben, daß in der Adventszeit ein beleuchteter Tannenbaum am Denkmal aufgestellt wurde. Früher hatten die Stadtverwaltungen von Erkrath und später von Düsseldorf für die Aufstellung eines Tannenbaumes an besagter Stelle gesorgt, leider war dieser Brauch in den letzten Jahren aus Kostengründen eingestellt worden.
 
Nach alter Tradition stellten wir Hubertus-Schützen für die Adventszeit einen beleuchteten Tannenbaum am Denkmal auf.
 
Die letzte größere Zusammenkunft der ganzen Schützenfamilie war die Weihnachtsfeier am 3. Advent im Vereinshaus. Bei Kaffee und Kuchen ließ man in gemütlicher Runde das Jahr 2000 ausklingen. Der Nikolaus konnte vielen Kindern wieder eine Freude bereiten. Mit dieser Weihnachtsfeier verabschiedeten sich Peter und Irmgard Becker als Vereinshauswirt. Für die langjährige Zeit als unser Vereinswirt wurde ihnen Dank und Anerkennung ausgesprochen und ein Präsent überreicht. Das 130. Jahr unserer Bruderschaft verlief sehr erfolgreich. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen für die Mitwirkung und Unterstützung bedanken, zunächst bei den Majestätenpaaren, beim Königspaar Ingo Müller und Britta Goebel, sowie beim Jungschützenpaar Christian Thienert und Denis Bröckelmann. Bedanken möchten wir uns auch bei allen Förderern und Gönnern unserer Bruderschaft, denn ohne sie wären unsere Veranstaltungen in dieser attraktiven Form nicht möglich gewesen. Dank aber auch an alle Schützenbrüder und ihren Familien für den beispielhaften Einsatz getreu dem Ideal unseres Schützenwesens: "Für Glaube, Sitte und Heimat"
Aktualisierung: 11.04.2010 - 18:17 / Redakteur: Webmaster
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